Lamellendach richtig abdichten
Beim Selbstaufbau ist auch die Abdichtung des Lamellendaches wichtig, damit Sie langfristig Freude mit der Pergola haben. Sie möchten den Aufbau lieber abgeben? Dann buchen Sie optional unser Montageteam. Mehr dazu lesen Sie unter Aufbau durch unser Montageteam.
Dichtstoffe:
Verwenden Sie eine hohe Qualität von UV-beständigem und schnell trocknendem Silikon in Ihrer Lamellendachfarbe.
An verdeckten Stellen, die im normalen Gebrauch nicht zu sehen sind, können Sie auch einen dauerelastischen Dichtstoff verwenden. Bei Fragen hilft Ihnen unser technischer Support.
Folgende Stellen sind zu kontrollieren und sollten gut abgedichtet werden:
- Eckverbindungen der Regenbleche (Bodenfuge, Seitenfugen und Schrauben)
- Abdeckplatten am Dach auf allen Querverbindungen und Eckverbindungen (Fugen und Schrauben)
- Motorwartungsdeckel (Fugen und Schrauben)
- seitliche Lamellenabdeckplatten mit Silikon (nur wenn LED Band in der Lamelle)
- Mittelträger (werksseitig mit Fensterdichtstoff abgedichtet) – Verbindungsstelle vor Montage nur zu kontrollieren
Prüfen Sie das Ergebnis bei starkem Regen. Trocknen Sie die Stellen und bessern Sie ggf. nach.
Weitere Tipps um ein Lamellendach optimal abzudichten:
- Prüfen Sie nach dem Aufbau die Lamellenstellung an der Schubstange und den Sitz der seitlichen Abschlussbleche. Dann schließen die Dichtungen sauber und der Regen läuft über die Rinne ab.
- Wenn die Lamellen nicht ganz geschlossen an die Schubstange fixiert wird, kann es eine kleine Öffnung geben, an der die Dichtung nicht aufsitzt.
- Sitzen die Abschlussbleche zu streng, drücken sie auf die Lamellen. Lockern Sie in diesem Fall die Abschlussbleche etwas. Dann sitzen die Dichtungen wieder sauber auf und das Dach ist regensicher.
- Beachten Sie auch, dass die Fernbedienung zum Lamellendach nicht wasserdicht ist und nicht dauerhaft draußen bleiben soll. Diese sollten Sie im Wohnraum aufbewahren, wenn Sie die Pergola nicht nützen.
Wichtig:
Sollten Sie bei der Selbstmontage Edelstahlteile schleifen oder anflexen, dann können diese rosten – hier muss dann ein Rostschutzmittel aufgebracht werden. Das Lamellendach selbst besteht aus pulverbeschichtetem Aluminium und rostet nicht. Es ist wartungsarm. Sie prüfen es einmal im Jahr mit einem Blick, reinigen die Abläufe und öffnen bei Schneefall die Lamellen.
Wenn Sie alle Punkte sorgfältig ausführen, ist Ihr Lamellendach regensicher. So haben Sie viele Jahre Freude daran, bei geringem Pflegeaufwand. Bei starkem Regen kann über die innenliegenden Regenbleche feines Spritzwasser nach innen gelangen. Das ist bauartbedingt, liegt im Normbereich und ist kein Mangel.
Lamellendach abdichten: Checkliste für den Selbstaufbau
Beim Selbstaufbau brauchen zwei Personen etwa ein bis zwei Tage. Anleitung, Aufbaugespräch und Video helfen Ihnen dabei. Planen Sie für das Abdichten Zeit ein und wählen Sie einen trockenen Tag. So können Sie in Ruhe arbeiten.
Das brauchen Sie zum Abdichten
- UV-beständiges Silikon in der Farbe Ihres Lamellendachs.
- Einen dauerelastischen Dichtstoff für verdeckte Stellen.
- Kartuschenpistole, sauberes Tuch und Abdeckband.
- Rostschutzmittel, falls Sie Edelstahlteile schleifen oder anflexen.
Legen Sie alles vor Beginn bereit. So müssen Sie mit der Kartusche in der Hand nicht suchen.
Reihenfolge: erst prüfen, dann abdichten
Gehen Sie am besten so vor:
- Lamellenstellung an der Schubstange prüfen.
- Sitz der seitlichen Abschlussbleche prüfen. Sie sollen nicht auf die Lamellen drücken.
- Fugen und Schrauben an den Kontrollstellen abdichten.
- Das Ergebnis bei starkem Regen kontrollieren und bei Bedarf nachbessern.
Silikon sauber auftragen
Arbeiten Sie an trockenen und sauberen Flächen. Kleben Sie neben die Fuge etwas Abdeckband. Das gibt gerade Kanten. Führen Sie die Kartuschenpistole gleichmäßig an der Fuge entlang und streichen Sie das Silikon glatt. Ziehen Sie das Band ab, solange das Silikon noch weich ist. Fotografieren Sie jede abgedichtete Stelle. So sehen Sie später sofort, ob sich etwas verändert hat.
Diese Fehler vermeiden Sie leicht
- Silikon in der falschen Farbe. Die Fuge fällt dann auf.
- Abdichten, bevor die Lamellenstellung stimmt.
- Abschlussbleche zu streng festgezogen. Sie drücken dann auf die Lamellen.
- Schraubenköpfe vergessen. Auch sie gehören zu den Kontrollstellen.
Wenn mehr Wasser durchkommt
Kommt mehr Wasser durch als das übliche feine Spritzwasser, prüfen Sie zuerst die Lamellenstellung an der Schubstange. Danach kontrollieren Sie die Stellung der seitlichen Abschlussbleche und prüfen, ob die Dichtungen an den Lamellen sauber aufsitzen. Merken Sie sich die Stelle, an der das Wasser eintritt. Dann finden Sie die Ursache schneller. Kommen Sie nicht weiter, hilft Ihnen unser technischer Support unter support@my-pergola24.com. Beschreiben Sie kurz, wo und bei welchem Regen das Wasser eintritt.
Dichtstellen bei der jährlichen Sichtkontrolle mitprüfen
Nehmen Sie die abgedichteten Stellen bei der jährlichen Sichtkontrolle mit in den Blick. Bessern Sie bei Bedarf nach. Tragen Sie sich den Termin am besten fest in den Kalender ein.
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